RG20_Kostenerhebung - VRNZ
VRNZ Service GmbH

Kostenerhebung Radiologie 2021–2025

Einsendeschluss 01.12. 2026 noch 56 Tage

Der Bewertungsausschuss entscheidet bis zum 31. März 2027 über den technischen Leistungsanteil unserer Fachgruppe. Die Gesetzesbegründung geht davon aus, dass die Kosten je Untersuchung gesunken sind, und nennt eine mögliche Absenkung von 20 bis 30 Prozent. Vier Gründe werden dafür angeführt: längere Nutzungsdauer der Geräte, kürzere Untersuchungszeiten, KI-gestützte Befundung und automatisierte Vorbereitung. Kostensteigerungen kommen in dem Text nicht vor.

Belastbare, aktuelle Zahlen aus radiologischen Praxen gibt es dazu nicht. Die Kostensätze im EBM beruhen auf Erhebungen aus den Jahren 1993 bis 1997 und wurden seither nur mit Preisindizes fortgeschrieben. Diese Erhebung schließt die Lücke. Wir fragen ab, was Wartung, Gerätefinanzierung, IT, Strom, Miete und Personal tatsächlich kosten, und zwar über fünf Jahre, damit die Entwicklung sichtbar wird.

Was Sie brauchen

Etwa 45 Minuten. Der Bogen führt in drei Schritten durch drei Blätter: Praxis, Geräte, Kosten. Gebraucht wird die vollständige Reihe: alle fünf Jahre von 2021 bis 2025, bei jedem Kostenblock und bei jedem Gerät. Zwei Endpunkte reichen nicht, sie würden den Preissprung von 2022 und 2023 verdecken, und genau der ist unser Argument. Eine einzige Ausnahme: Bei Geräten, die später in Betrieb genommen wurden, bleiben die Jahre davor leer.

Hilfreich sind Kontenauswertung, Anlagenverzeichnis, Wartungsverträge und Stromabrechnungen, vieles davon hat Ihr Steuerbüro griffbereit. Am schnellsten geht es, wenn Sie sich die fünf Jahresabschlüsse nebeneinanderlegen.

Was dabei herauskommt

Erstmals belastbare Zahlen zu den tatsächlichen Kosten radiologischer Praxen: Wartung je Gerät und Jahr, Gerätefinanzierung, Kosten je Untersuchung, Entwicklung 2021 bis 2025. Veröffentlicht wird ausschließlich im Gesamtkontext, Durchschnitt und Median über alle teilnehmenden Praxen. Einzeldaten werden nicht veröffentlicht und keiner anderen Praxis gezeigt. Die Auswertung geht an KBV und Bewertungsausschuss und steht danach allen Mitgliedern zur Verfügung.

Ablauf

  1. Datei herunterladen

    Der Erhebungsbogen ist eine Excel-Datei. Ohne Anmeldung, ohne Konto.

    Der Erhebungsbogen steht gleich bereit. Bitte schauen Sie in Kürze noch einmal vorbei.

  2. Ausfüllen, gern in mehreren Schritten

    Die Statusleiste oben in der Datei zeigt jederzeit, was noch fehlt.

  3. Ausgefüllte Datei hochladen

    Bitte über das Feld hier, nicht per WhatsApp oder in der Gruppe.

    Eine Datei je Praxis. Sie erhalten sofort eine Eingangsbestätigung per E-Mail.

Häufige Fragen

Wer bekommt meine Zahlen zu sehen?

Nur die Personen, die die Erhebung auswerten. Veröffentlicht werden ausschließlich Durchschnitt und Median über alle teilnehmenden Praxen.

Bekomme ich meine eigene Auswertung zurück?

Nein. Ausgewertet wird ausschließlich im Gesamtkontext. Die Ergebnisse werden veröffentlicht und stehen dann allen zur Verfügung — auch Ihnen als Vergleichsmaßstab für die eigene Kalkulation.

Warum fragen Sie nicht nach Kaufpreisen?

Weil das die Angabe ist, die Praxen zu Recht nicht herausgeben. Für die Rechnung genügt die jährliche Abschreibung aus dem Anlagenverzeichnis, bei geleasten Geräten die Jahressumme der Raten.

Warum alle fünf Jahre? Zwei Werte müssten doch reichen.

Für eine reine Prozentzahl ja, für die Argumentation nein. Zwischen 2021 und 2025 liegt der Energiepreissprung von 2022 und 2023 und die Tarifrunde danach. Wer nur Anfang und Ende vergleicht, sieht eine glatte Steigerung und kann nicht zeigen, wann und wodurch sie entstanden ist. Genau das werden wir belegen müssen. Deshalb brauchen wir die Reihe, nicht die Differenz.

Ich habe nicht alle fünf Jahre vorliegen.

Schicken Sie den Bogen trotzdem. Ein Datensatz mit drei sauberen Jahren ist besser als keiner. Die Statusleiste wird dann „unvollständig“ melden — das ist in Ordnung, sie ist eine Hilfe, keine Sperre. Falls Werte nur schwer zu beschaffen sind, rufen Sie kurz an, oft gibt es eine einfachere Quelle.

Bei einem Gerät gibt es 2021 noch gar nicht.

Dann bleiben die Jahre vor der Inbetriebnahme leer. Tragen Sie ab dem Baujahr ein. Der Bogen erwartet das so und meldet die Zeile trotzdem als vollständig.

Warum sind die Kostenblöcke so grob?

Weil kaum eine Praxis RIS, PACS und Spracherkennung getrennt bucht und jede Aufteilung anders ausfiele. Ein sauberer Block ist belastbarer als sechs geschätzte Zeilen.

Warum nicht einfach ein Online-Formular?

Weil die Zahlen aus der Buchhaltung kommen und niemand hundert Werte am Stück in ein Browserfenster tippt. In der Excel können Sie zwischenspeichern, das Steuerbüro einbinden und zurückspringen.

Ich kann in manche Zellen nichts eintragen.

Das ist Absicht. Beschriftungen und Rechenfelder sind gesperrt, damit der Aufbau erhalten bleibt und wir die Dateien automatisch auswerten können. Alle Eingabefelder sind offen.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Sie gehen als empirische Vollkostenrechnung in die Argumentation gegenüber KBV und Bewertungsausschuss ein. Wie die Erhebung durchgeführt wurde, veröffentlichen wir mit.

Vertraulichkeit

Ihre Einzeldaten werden ausschließlich zur Auswertung dieser Erhebung verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Veröffentlicht werden ausschließlich Durchschnitt und Median über alle teilnehmenden Praxen. Keine teilnehmende Praxis erhält Einzeldaten einer anderen Praxis. Kaufpreise werden nicht abgefragt. Sie können Ihre Teilnahme jederzeit zurückziehen; Ihre Datei wird dann gelöscht.

Rückfragen
09131 6238510 · geschaeftsstelle@vrnz.de

Auf dem Laufenden bleiben

Tragen Sie sich ein, wenn wir Sie an die Frist erinnern und Ihnen die Ergebnisse schicken sollen. Drei Felder, zehn Sekunden. Die Teilnahme an der Erhebung ist davon unabhängig.

VRNZ Kostenerhebung 1.1.0